Beichtgelegenheit


allg. Beichtzeiten in der Wieskirche


jeden Sonntag von 7.30 - 8.30 Uhr

jeden Freitag: 16.30 -17.00 Uhr (Winterzeit) und 18.30 -19.00 Uhr (Sommerzeit)

jeden Samstag und jeden Mittwoch von 9.00 -10.00 Uhr

Besondere Beichtzeiten z. B. in der Karwoche entnehmen Sie bitte dem dann aktuellen Gottesdienstanzeiger.

Selbstverständlich ist auch außerhalb der genannten Zeiten ein Beichtgespräch oder auch eine persönliche Aussprache nach tel. Terminabsprache (Tel. +49(0)8862 93293-0) möglich.

 

besondere Beichtzeiten in der Fastenzeit 2017

jeweils am Mittwoch/Freitag/Samstag von 9.00- 10.00 Uhr und am Sonntag von 7.30-8.30 Uhr.

Der Abend der Versöhnung findet in der Wieskirche am Freitag, 07.04. um 19.00 Uhr statt.


In der Karwoche sind die Beichtangebote:

Dienstag, 11.04. von 9.00- 10.00 Uhr und 16.00- 18.00 Uhr

Mittwoch, 12.04. von 9.00- 10.00 Uhr und 16.00- 18.00 Uhr

Gründonnerstag, 13.04. von 9.00- 12.00 Uhr und 16.00- 18.00 Uhr

Karfreitag, 14.04. von 9.00- 12.00 Uhr

Karsamstag: 15.04. von 9.00- 11.00 Uhr

 

Über die Beichte

Sakrament der Versöhnung - Buße - Beichte - Neuanfang in der Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies

In unserer Wallfahrtskirche sind die Feier der Eucharistie und das Sakrament der Versöhnung die wichtigsten Formen und Hilfen für unseren Pilgerweg des Glaubens.

Deshalb sollen vermehrt Angebote für den Empfang des Bußsakramentes gemacht werden. Sie können die Zeiten dem Gottesdienstanzeiger entnehmen!

Vielleicht interessiert Sie, warum auch für mich als Wallfahrtskurat die Beichte von elementarer Bedeutung ist.

• Die Beichte oder auch eine Bußfeier zwingen mich, über mich nachzudenken. Wann nehme ich mir Zeit und denke bewusst über mein Leben nach?

• Die Beichte bringt mich zur Wahrheit. Ich entdecke, wenn ich ehrlich bin, meine schwarzen Flecken auf meiner so genannten 'weißen Weste'.

• Die Beichte macht mich demütiger. Ich entdecke, dass ich zuerst vor meiner eigenen Tür kehren und nicht immer auf die Fehler anderer schielen soll.

• Die Beichte gibt mir die Möglichkeit, alles sagen zu dürfen. Wo und vor wem darf ich wirklich einmal alles, auch das Negative und Schuldhafte, Innerste aus-, lossprechen?

• In der Beichte erfahre ich die Gemeinschaft der Kirche von ihrer schönsten und barmherzigsten Seite. Der Priester, der mir meine Beichte abnimmt und ich, wir gehören beide zur Kirche der Sünder. Keiner ist ausgenommen! Wir Priester sind keine Richter - das ist Gott allein! - wir sind berufen, die Barmherzigkeit Gottes weiterzuschenken.

• Ich erfahre in der Beichte Gott von seiner schönsten Seite. Wenn ich ehrlich meine Sünden bekannt habe, wird Gott nie mehr aufrechnen; meine Sünden sind ein für allemal vergeben. Wir Menschen rechnen ja gerne immer wieder auf, obwohl wir schon vergeben haben.

• Ich bekomme in der Beichte Ermutigung und Zuspruch. Ich bekomme einen Rat, eine Hilfe, ohne Angst haben zu müssen, dass schon wieder jemand auf sein eigenes Konto bucht.

• In der Beichte erfahre ich höchstes Vertrauen. Der Priester ist zutiefst verpflichtet, das Beichtgeheimnis zu wahren, selbst unter Todesdrohung.

Es ist dumm, nicht zur Beichte zu gehen oder nicht an einer Versöhnungsfeier teilzunehmen, weil ich mir all diese genannten menschlichen Überlegungen vorenthalte.

Wer dieses Sakrament im Sinne der acht genannten Punkte entdeckt hat, wird es als die Befreiung und Heilung seines Lebens nie mehr missen mögen.

Sie sind eingeladen, dieses Geschenk der Barmherzigkeit Gottes und für die Heilung an Leib und Seele zu empfangen!

Verbunden im gemeinsamen Wissen um unsere Sündhaftigkeit und um das Angewiesensein auf die Barmherzigkeit Gottes, grüßt Sie

Ihr Gottfried Fellner

Wieskurat

 

 

Die vier Beichtstühle in der Wieskirche werden von kleinen Ölbildern bekrönt, die auf das Sakrament der Versöhnung verweisen.

Das Gleichnis vom unbarmherzigen Gläubiger

Bild am Beichtstuhl vorne rechts in der Wieskirche

( Mt 18,26-27 )

Der König erlässt seinem Diener eine große Schuld; der aber ist nicht bereit, seinerseits einem anderen Diener eine viel geringere Schuld zu erlassen. 

'Der Herr hatte Mitleid mit dem Diener, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld.'

Bin ich bereit zu meinem Herrn und König zu gehen, ihm meine Schuld zu bekennen und um Verzeihung zu bitten?
Traue ich meinem Gott zu, dass er mir meine Schuld erlässt? Bin ich bereit, auch meinerseits zu vergeben?

Das Gleichnis vom verlorenen Schaf und von der verlorenen Drachme

Bild am Beichtstuhl hinten rechts in der Wieskirche

( Lk 15,10 )

Der Hirt lässt seine große Herde zurück und geht dem einen verlorenen Schaf nach, bis er es findet; die Frau kehrt das ganze Haus aus, bis sie die verlorene Drachme (eine Drachme war damals ein Tageslohn ) findet. Beide veranstalten darauf ein Freudenfest. 

Glaube ich daran, dass Gott sich über meine Umkehr freut? Kann ich mich ehrlichen Herzens freuen, wenn sich jemand mit mir wieder versöhnt?

Das Gleichnis vom vom barmherzigen Vater

Bild am Beichtstuhl hinten links in der Wieskirche

( Lk 15,23-24 )

Der Sohn, der seine ganze Erbschaft verjubelt hat, wird ohne Wenn und Aber wieder aufgenommen und in seine frühere Position eingesetzt.
„Mein Sohn war tot und lebt wieder, er war verloren und ist wiedergefunden worden.“

Vertraue ich darauf, dass Gott mir meine Fehler nie wieder aufrechnen wird? Kann ich mich in seine liebenden Arme werfen?

 

Das Gleichnis vom Pharisäer und vom Zöllner

Bild am Beichtstuhl vorne links in der Wieskirche

 

( Lk 18,14 )

Der Pharisäer prahlt mit seinen frommen Leistungen, der Zöllner dagegen bittet bescheiden um Erbarmen.
„Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“

Bin ich mir bewusst, dass vor Gott nicht meine Leistung zählt? Bin ich bereit, mich trotz allem Versagen von ihm beschenken zu lassen?