"Sonntag der Armen"

Jesus bringt den Armen die Frohe Botschaft
Jesus bringt den Armen die Frohe Botschaft

Es ist eine der vielen Papstwahl-Anekdoten – in diesem Fall vom 13. März 2013. Unmittelbar nachdem Kardinal Jorge Bergoglio die Zwei-Drittel-Mehrheit erhalten hatte, sagte ihm sein Mitbruder Claudio Hummes ins Ohr: „Vergiss die Armen nicht!“ Da sei ihm die Idee für seinen Papstnamen gekommen: Franziskus. So erzählte er später selbst. Fast eine Anmaßung angesichts der Verehrung, die der Heilige aus Assisi genießt. Doch er erfüllt sie. „Die Armen“ sind ein Leitmotiv des Papstes. „Ich möchte eine arme Kirche und eine Kirche für die Armen“, sagte er wenige Tage nach seiner Wahl. Jetzt, im fünften Jahr seines Pontifikates, ließ er erstmals einen katholischen „Welttag der Armen“ begehen, heuer am 19. November. Es wird künftig immer der Sonntag vor dem „Christkönigssonntag“ sein, an welchem weltweit dieser Welttag begangen wird.

Heuer fiel dieser Welttag auf den Namenstag der heiligen Elisabeth von Thüringen. Sie ist eine Patronin der Armen: Zufall oder Fügung? Franziskus macht konkrete Vorschläge: Die Kirchengemeinden sollten zum Welttag „Gelegenheiten zur Begegnung und Freundschaft, aber auch zur Solidarität und konkreten Hilfe“ schaffen.

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