Security in der Wieskirche?

Seit dem Beginn der Wallfahrtssaison hilft ein "Ordnungsdienst" mit, dass die Gottesdienste am Wochenende geordnet ablaufen können und nicht von Touristen gestört werden. Die Welterbeorganisation „Ikomos“, der Freistaat Bayern und die Diözese Augsburg haben der Kirchenstiftung der Wieskirche diesen „Ordnungsdienst“ dringend empfohlen - die Kirchenverwaltung hat den Einsatz dieses Dienstes per Beschluss verfügt. Die Kosten werden von der Diözese Augsburg getragen.

Dieser Ordnungsdienst ist im Wallfahrtsjahr jeweils am Samstag- und Sonntagvormittag und bei besonderen Feiertagen eingesetzt, um vor allem die Gottesdienste vor einem ungeordneten Zugang zur Wieskirche zu schützen.

Es ist ein Ordnungsdienst, wie er in vielen berühmten Kirchen und Weltkulturerbestätten selbstverständlich ist. Es wird geschultes Personal eingesetzt, welches nicht zu verwechseln ist mit Türstehern vor Tanzlokalen und anderen berüchtigten Lokalen. Sie sind Christen, die sehr wohl zu unterscheiden wissen, wer jetzt einfach schnell noch ein paar Fotos machen will ohne Rücksicht auf die Gottesdienstbesucher und dann wieder lautstark verschwinden oder wer zum Gebet und zum Gottesdienst kommt.

Nach wie vor ist die Wieskirche eine offene Kirche, die im Rahmen der Ampellösung, die in den Medien veröffentlicht ist und auch in der Homepage der Wieskirche nachzulesen ist, besucht werden kann. Es versteht sich ja auch schon von selbst - insbesondere bei aufgeklärten Menschen - anderen (betenden oder meditierenden) Menschen gegenüber die nötige Rücksichtnahme walten zu lassen, die sie selbst auch von anderen Menschen erwarten.

 

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