Rückblick Ostertage

Osterbild

Osterkerze in der Wieskirche

Zum Abschluss der Osternachtsfeier bekamen alle Teilnehmer ein geweihtes Osterei, das Meditationsbildchen aus dem Verlag Ver Sacrum (siehe Abbildung) und das Osterlicht, ebenfalls aus der Herzogsägmühle, als Ostergeschenk mit nach Hause.

Den Text des Osterbildes können Sie hier herunterladen.

"Pfingstauferstehung"

„Pfingstauferstehung"

„Pfingstauferstehung"

Sie sammelten die Reste ihrer Freundschaft ein. Es reichte nicht aus, unterm Kreuz bei Ihm zu sein. Sie saßen weitab Mit angstvollen Augen, während Er starb. Ernüchtert bis zum Ekel, enttäuscht bis in die Wurzeln des Herzens hinein,

Wesen zwischen Welt und Unterwelt, jünger, Apostel, Erwählte, Sehende, die doch nichts sahen, Hörende, die doch nichts hörten, Glaubende, die doch nichts glaubten, unerweckt, unerleuchtet, Opfer der Angst. Erben eines Gekreuzigten. Bis der Geist kam

und ihre Bilder von Jesus verbrannte und ihre Träume von Macht verwehte.

Da erhob sich der schmerzscheue Petrus
und begann, lebensgefährlich zu reden
wie Isaias und Jeremias zuvor,
und kein Kreuz konnte ihn hindern daran,
allen Menschen zu sagen:

Der Gekreuzigte lebt!

Martin Gut

„Ostermärlein“ in der Osternacht in der Wieskirche

 Nach einem mittelalterlichen Brauch sollte eine heitere Geschichte am Ende der Auferstehungsfeier die Gläubigen zum „Osterlachen“ ( risus paschalis ) bringen.

Msgr. Fellner, der Wieskurat, erzählte die Geschichte von drei Bauern, die jammernd auf einer Bank sich ihr Leid klagten: Der erste sagte: „I hör scho fast gar nix mehr!“ Der andere klagte: „I siehg scho fast gar nix mehr!“ Darauf meinte der Dritte: „Übergebt euren Hof, dann hört und seht ihr wieder alles ganz genau!“

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