Sie wollen als Chor oder Ensemble in der Wies musizieren?

Das Musikleben in der Wies ist eine wichtige Säule bei der Verkündigung der heilenden Botschaft in dieser „Barmherzigkeitskirche“!

„Omnia ad maiorem Dei gloriam“- Alles zur größeren Ehre Gottes!- Das sollte im Blickpunkt bei allen Anfragen stehen!
Die Wieskirche ist kein hervorragender Konzertsaal, sondern eine Wallfahrtskirche, in welcher der Glaube lebendig gelebt wird!

Zur Gottesdienstgestaltung durch auswärtige Chöre und Musikkapellen ist festzustellen:

Die Chöre und Musikkapellen sollen bei der Auswahl ihrer Lieder und Stücke darauf achten, dass diese sich dem liturgischen Ablauf einfügen und auch das gläubige Volk bei der Liturgie mit eingebunden wird. Deshalb ist es wichtig, die Programmgestaltung mit dem Wallfahrtspfarrer rechtzeitig abzustimmen. Dazu nehmen Sie am besten telefonisch unter 08862/93 29 30 Kontakt zu uns auf. Alles weitere (Termin, Lieder, Möglichkeit zum Einsingen, ...) kann dann geklärt werden.

Die Wallfahrtskuratie freut sich immer, wenn auswärtige Chöre, Musikgruppen und Musikkapellen bei der Gottesdienstgestaltung mitwirken.

Eine Reihe von Chören und Künstlern fragen an, ob sie in der Wieskirche ein Konzert abhalten könnten. Dazu ist zu sagen:

In Absprache mit der Regierung von Oberbayern und dem Staatlichen Bauamt Weilheim (die Wieskirche ist Eigentum des Freistaates Bayern) wurde die Zahl der großen Konzerte aus denkmalpflegerischen Gründen jährlich auf 10, max. 11, begrenzt: Diese Zahl ist durch die Konzertreihen von „Festlicher Sommer in der Wies“, „Musik im Pfaffenwinkel“ und der Werkgemeinschaft Musik e.V.  jeweils für ein Jahr ausgebucht. Die Werkgemeinschaft Musik erhebt keinen Eintritt. Die Eintrittskarten für die Konzerte der anderen beiden Konzertreihen werden durch Konzertbüros geregelt und haben nichts mit der Wallfahrtskuratie zu tun! Ein Bezug von Karten im Wallfahrtsbüro ist nicht möglich.

Im Laufe des Kirchenjahres finden aber immer wieder kleinere musikalische Angebote im Rahmen von „Musik und Wort“ in der Wieskirche statt, die als liturgische Feiern gestaltet sind, d.h. dass zwischen den Musikstücken geistliche Texte und Gebete gesprochen werden. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Ausschließlich aus diesen Spendeneinnahmen können auch die Musiker entlohnt werden.

Grundsätzlich müssen alle Konzerte und auch die Gestaltungen von „Musik und Wort in der Wieskirche“ mit dem Wallfahrtspfarrer abgesprochen werden; er ist für Inhalt und Programm verantwortlich und muss auch darauf achten, dass in der Wieskirche nur geistliche Werke aufgeführt werden, wie es die Deutsche Bischofskonferenz und auch die Diözese Augsburg vorschreibt.